Maschinelle Übersetzung – Ein Überblick

Das Bedürfnis nach Übersetzungen nimmt in einer Form zu, dass es allein mit menschlicher Übersetzungsleistung nicht mehr zu meistern ist.

Die maschinelle Übersetzung ist keine Wundermaschine, aber auch kein reines wissenschaftliches Gimmick ohne praktischen Zweck. Seine Probleme sind schon lange Gegenstand der Linguistik. Ursprünglich als eine Art „Hacking“ verstanden ist Maschinelle Übersetzung heutzutage eine billige, schnelle Übersetzungsvariante. Zwischen Deutsch und Englisch scheitern viele Übersetzungen jedoch immer noch daran, dass das Übersetzen von einer Sprache in eine andere eine sehr komplexe Aufgabe ist. Maschinelle Übersetzungen lassen sich jedoch durch menschliches Nachbearbeiten noch erheblich verbessern.

Sprache kann eine Tatsache auf verschiedene Weise ausdrücken. Sprachwissenschaftler gehen davon aus, dass es eine Grammatik gibt, die Mensch und Tier innewohnt. Kleinkinder lernen ihre Sprache, indem sie alles, was sie hören, unterbewusst kategorisieren und mit Hilfe authentischer Sprachregeln selbst strukturieren. Die Wörter und die Regeln, wie sie miteinander kombiniert werden, können von Sprache zu Sprache sehr unterschiedlich sein. Dennoch haben die Strukturen in allen Sprachen gemeinsame Merkmale.

Viele Faktoren tragen jedoch dazu bei, dass maschinelle Übersetzung nicht immer brauchbare Ergebnisse liefert. Aber Übersetzungssysteme verarbeiten mehr als das Hundertfache eines menschlichen Übersetzers in der gleichen Zeit.

Übersetzungstools

Dienste zum Nulltarif sind oft auf eine bestimmte Zeichenzahl begrenzt.

Google Translate

Google Translate besteht aus drei verschachtelten neuronalen Netzwerken. Mitte 2014 eröffnete Google eine Crowdsourcing-Plattform. Benutzer haben hier die Möglichkeit, bestehende Übersetzungen zu ändern und neue Übersetzungen vorzuschlagen. Im April 2016 hatten bereits 3,5 Millionen Nutzer laut Google 90 Millionen Korrekturvorschläge eingereicht und mehr als 2500 Sprachpaare stehen zur Verfügung. In den letzten Jahren hat Google viel Arbeit in die Übersetzungstechnologie gesteckt und seine enorme Rechenleistung und die umfangreichen Datenressourcen genutzt, um seine Lernalgorithmen zu speisen. Eine API kann zusätzlich über das Google University Research Programm verwendet werden.

Linguee/DeepL

Linguee heißt jetzt DeepL. Es beruht auf tiefen Convolutional Networks und soll besser übersetzen als Google Translate, das rekurrente Netze einsetzt.

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