DeepL – das Übersetzungstool, das dem Menschen am nächsten ist

Maschinelle Übersetzung war bisher bekannt für schlecht, eher holprige Übersetzungen. Seit dem Aufkommen Neuronaler Netz und Maschinellem Lernen schießt ein Tool nach dem nächsten aus dem Boden und revolutioniert die Übersetzung. Google Translate war bisher das Maß, doch jetzt gibt es DeepL!

DeepL übersetzt ein Stück Shakespeare oder ein Gedicht von Goethe, Börsenberichte, wissenschaftliche Aufsätze, Zeitungsartikel aus einer Sprache in eine andere. Bisher gibt es nur acht Sprachen, doch DeepL plant, die Fähigkeiten seiner KI um Mandarin, Japanisch, Russisch und Portugiesisch zu erweitern und wird sich bald auf einen Supercomputer mit 5.1 Petaflops verlassen. DeepL nutzt eine neuartige Architektur neuronaler Netze und ist derzeit für die Unterstützung von Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Niederländisch und Spanisch vorgesehen. In einem Real-Life-Test von COMPUTER BILD wurde DeepL mit deutschen Sprichwörtern und einem englischen Text aus Game of Thrones gefüttert und schlug damit alle anderen Übersetzer.

DeepL hieß früher Linguee und tritt nun mit seinem neuen Maschinenübersetzer in den Markt ein. Linguee hat seit seiner Einführung im Jahr 2009 mehr als zehn Milliarden Anfragen von über einer Milliarde Nutzern beantwortet, Übersetzungen sind in alle Richtungen möglich. Die künstliche Intelligenz von DeepL benutzt diese Linguee-Inhalte nun. Es hat seit dem Start 2009 mehr als zehn Milliarden Anfragen von über einer Milliarde Benutzern beantwortet: Auf Hochleistungscomputern in Island, die leistungsstark genug sind, um bis zu einer Million Wörter pro Sekunde zu übersetzen. Die Tage des Analogwörterbuchs scheinen damit gezählt zu sein.

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